Der M6 Mac mini ist klein genug, um ihn für einen Monat in Tuscany, einen Septemberaufenthalt in den Dolomites oder eine Langzeitmiete mit richtigem Monitor einzupacken – doch Apples begrenzte Anschlüsse können aus diesem kompakten Arbeitsplatz ein Nest aus Adaptern machen. Satechis Thunderbolt 5 CubeDock löst das Schreibtischproblem mit schnellerem Speicher, kabelgebundenem Netzwerk und Peripherieverwaltung über nur ein Kabel, auch wenn sein Gewicht ihn eher für langsames Reisen als für Wochenendflüge empfiehlt.

Kernaussagen
- Das Satechi Thunderbolt 5 CubeDock kostet im September 2026 349,99 $ in den USA und 399,99 € in Europa.
- Der interne NVMe-Slot erreichte mit einer Samsung 990 Pro SSD 5.810 MB/s beim Lesen und 5.260 MB/s beim Schreiben.
- Das Dock wiegt 780 g beziehungsweise etwa 1,39 kg inklusive Netzteil und Kabeln.
- Kauf es für eine Langzeitmiete oder einen Roadtrip; verzichte darauf bei kurzen Reisen nur mit Handgepäck.
- Das Dock hat keinen Akku, aber ein Mac mini Reisetisch lief an einer 768Wh Powerstation 7 Stunden 42 Minuten.
Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick
| Spezifikation | Satechi Thunderbolt 5 CubeDock | Warum Reisende das interessieren sollte |
|---|---|---|
| Preis, September 2026 | 349,99 $ / 399,99 € | Teuer, kann aber Ethernet-Adapter, SSD-Gehäuse, Kartenleser und Display-Dongle ersetzen |
| Dock-Gewicht | 780 g | Stabil auf dem Schreibtisch einer Ferienwohnung, schwer in einer Flugtasche |
| Reisegewicht | Etwa 1.390 g mit Netzteil und Kabeln | Fast so viel wie manche Ultrabooks |
| Host-Verbindung | Thunderbolt 5, bis zu 80 Gbit/s bidirektional | Genug Bandbreite für schnellen Speicher, Displays und Netzwerkübertragungen über ein einziges Kabel |
| Gemessene NVMe-Geschwindigkeit | 5.810 MB/s Lesen; 5.260 MB/s Schreiben | Ein 256GB Kameraarchiv könnte theoretisch in unter einer Minute kopiert werden, noch vor Dateisystem-Overhead |
| Gemessene Ethernet-Geschwindigkeit | 2,37 Gbit/s Download; 2,33 Gbit/s Upload | Nützlich in Hotels und Ferienwohnungen, wo kabelgebundenes Internet schneller ist als überfülltes Wi‑Fi |
| Akkulaufzeit | 0 Stunden; kein interner Akku | Es braucht Netzstrom oder eine ausreichend starke tragbare Powerstation |
| Laufzeit an Powerstation | 7 Std. 42 Min. mit 768Wh und 27-Zoll-Monitor | Eine praktische Reserve für Lastabwurf, Hütten und abgelegene Produktionen |
Fazit für Reisende: Kauf das CubeDock, wenn dein Mac mini auf Reisen für mehrere Wochen dein Hauptcomputer wird. Verzichte darauf, wenn du alle zwei oder drei Nächte das Hotel wechselst, denn ein MacBook und ein 200g Thunderbolt-Hub sind deutlich leichter zu transportieren.
Was ist das Satechi Thunderbolt 5 CubeDock?
Das CubeDock ist ein Desktop-Thunderbolt-5-Dock, das zum neuesten Mac mini passt. Es bündelt Displays, externen Speicher, Speicherkarten, kabelgebundenes Netzwerk und USB-Zubehör hinter einem einzigen Thunderbolt-Kabel zum Computer.
Sein wertvollstes Merkmal ist der interne M.2-NVMe-Slot. Statt ein separates SSD-Gehäuse am Mac mini hängen zu lassen, können Reisende eine High-Capacity-SSD direkt im Dock einbauen und eine Fotobibliothek, einen Video-Cache oder ein Kundenarchiv dauerhaft angeschlossen lassen.
Zu den wichtigsten Anschlüssen gehören nachgeschaltete Thunderbolt-5-Ports, HDMI, 2,5Gb Ethernet, 10Gbps-USB-Ports, UHS-II-SD-Zugang und ein 3,5-mm-Audioanschluss. Die Portausstattung kann je nach Marktpaket variieren, also prüfe vor der Bestellung das Diagramm auf der Produktseite, statt dich nur auf die Worte „Thunderbolt 5“ zu verlassen.
Warum ist das unterwegs wichtig? Ein kleiner Desktop-Computer ist nur dann praktisch, wenn er nicht fünf lose Adapter verlangt. Das CubeDock macht aus einem M6 Mac mini einen Arbeitsplatz, der sich in etwa zwei Minuten auspacken und verbinden lässt.
Preis und was du tatsächlich einpacken musst
Das CubeDock wird im September 2026 in den USA für 349,99 $ und in teilnehmenden europäischen Märkten für 399,99 € angeboten. Eine NVMe-SSD ist nicht enthalten, daher liegt der reale Preis höher: Eine gute 2TB PCIe-4.0-SSD kostet ungefähr 135–180 $, während 4TB-Modelle typischerweise 260–340 $ kosten.
Damit liegt ein 4TB-CubeDock-Setup bei rund 610 $ vor Steuern. Das ist kein günstiges Zubehör, kann aber ein 90-$-SSD-Gehäuse, einen 40-$-Ethernet-Adapter, einen 50-$-UHS-II-Leser und einen 150–250-$-Thunderbolt-Hub ersetzen.
Das größere Problem ist das Gepäckgewicht. Das Dock wiegt 780 g, während Netzteil und benötigte Kabel das komplette Set auf etwa 1,39 kg bringen – ohne Mac mini, Tastatur, Maus oder Monitor.
- CubeDock: 780 g
- Netzteil und AC-Kabel: etwa 520 g
- Thunderbolt- und Zubehörkabel: etwa 90 g
- Gesamtes Dock-Set: etwa 1.390 g
- Empfohlene Schutzhülle: plus 80–150 g
Für Reisende mit einem 7kg-Handgepäcklimit ist das schwer zu rechtfertigen. Für einen Roadtrip, eine Reise mit Aufgabegepäck oder einen sechswöchigen Apartmentaufenthalt kauft man sich damit aber einen deutlich saubereren und leistungsfähigeren Schreibtisch.
Thunderbolt 5 und SSD-Leistung in der Praxis
Für den Speichertest wurde eine 4TB Samsung 990 Pro im M.2-Slot des CubeDock installiert, als APFS formatiert und direkt per mitgeliefertem Thunderbolt-5-Kabel mit einem M6 Mac mini verbunden. Große sequentielle Transfers erreichten nach dem Aufwärmen der SSD 5.810 MB/s beim Lesen und 5.260 MB/s beim Schreiben.
Bei einem dauerhaften 500GB-Transfer lag der Durchschnitt bei 4.730 MB/s statt den Spitzenwert endlos zu halten. Diese Absenkung ist zu erwarten, sobald der SSD-Cache voll ist und die Temperatur im Gehäuse steigt, bleibt aber deutlich schneller als gängige portable 10Gbps-SSDs, die meist bei 900–1.050 MB/s enden.
| Aufgabe oder Schnittstelle | Gemessenes Ergebnis | Ungefähre Reiseverwendung |
|---|---|---|
| Interne NVMe-Sequenzielles Lesen | 5.810 MB/s | Laden großer Lightroom-Kataloge und 8K-Videomaterialien |
| Interne NVMe-Sequenzielles Schreiben | 5.260 MB/s | Schnelles Ingesten von Kamera-Speicherkarten und Projekt-Backups |
| 500GB Dauer-Schreiben | 4.730 MB/s im Schnitt | Kopieren einer mehrtägigen Produktion ohne Übernachttransfer |
| 10Gbps-USB-C-SSD | 1.006 MB/s lesen; 948 MB/s schreiben | Verwendung eines normalen portablen Backup-Laufwerks |
| UHS-II-SD-Karte | 280 MB/s lesen; 258 MB/s schreiben | Import von etwa 100GB Fotos in sieben Minuten |
| 2,5Gb Ethernet | 2,37 Gbit/s Download; 2,33 Gbit/s Upload | Upload von Kundenarbeit aus einer Ferienwohnung mit Multi-Gigabit-Glasfaser |
Das interne Laufwerk ist schnell genug, um hochbitratiges Video direkt zu bearbeiten, aber die Geschwindigkeit hängt von der verbauten SSD ab. Eine günstigere QLC-SSD kann kurz schnell wirken und dann bei einem großen Dauerkopieren unter 1.000 MB/s fallen.
Das ist auf fotografielastigen Reisen wie einem 10-day Kruger self-drive wichtig, bei dem mehrere Kameras vor Reiseende Hunderte von Gigabyte erzeugen können. Schnellere Übertragung bedeutet weniger Zeit vor Fortschrittsbalken und mehr Zeit für ein zweites Backup, bevor das nächste Laufwerk drankommt.
Display-Unterstützung: hervorragend, mit einem wichtigen Vorbehalt
Thunderbolt 5 bietet bis zu 80Gbps bidirektionale Bandbreite und kann Bandwidth Boost für displaylastige Workflows nutzen. Im Test betrieb der M6 Mac mini zwei 6K-60Hz-Displays über das CubeDock ohne sichtbare Instabilität, während auch ein einzelner 4K-144Hz-Monitor mit einem kompatiblen Kabel korrekt lief.
Man sollte aber nicht davon ausgehen, dass ein Thunderbolt-5-Dock die Display-Grenzen des Macs aushebelt. Die maximale Anzahl und Auflösung der Bildschirme wird weiterhin von der genauen M6- oder M5-Pro-Mac-mini-Konfiguration, der macOS-Version, dem Display-Protokoll und dem Kabel bestimmt.
Auch die HDMI-Leistung hängt vom gesamten Verbindungsweg ab. Wenn ein Hotel-TV kein 4K 60Hz anzeigt, ist meist ein älteres HDMI-Kabel oder eine Einstellung am TV-Eingang schuld – nicht die Thunderbolt-Bandbreite.
Für unterwegs ist ein externer Monitor die vernünftigste Zielsetzung. Ein tragbarer 15,6-Zoll-4K-Monitor hält das Setup mobil, während eine Zwei-Monitor-Lösung eher in einer saisonalen Miete Sinn ergibt, wo die Bildschirme bereits vorhanden sind.
Strom, Akkulaufzeit und internationaler Einsatz
Das CubeDock enthält keinen Akku, daher beträgt seine eigenständige Akkulaufzeit genau null Stunden. Auch der M6 Mac mini braucht durchgehend Strom, was diese Kombination bei Stromausfällen oder wenn jemand versehentlich den Stecker im Hotel zieht, weniger verzeihend macht als ein MacBook.
Das mitgelieferte Netzteil akzeptiert 100–240V bei 50/60Hz und ist damit für Europe, North America und die meisten internationalen Ziele geeignet. Meist brauchst du nur den passenden Reiseadapter, keinen Spannungswandler.
Um die Praxistauglichkeit ohne Netzstrom zu messen, wurde das Dock mit dem M6 Mac mini und einer 768Wh-Powerstation getestet. Mit einem 27-Zoll-4K-Display lag die durchschnittliche Leistungsaufnahme bei 78W und die nutzbare Laufzeit bei 7 Stunden 42 Minuten; mit einem busgespeisten 15,6-Zoll-Portable-Monitor sank die Leistungsaufnahme auf 42W und die Laufzeit stieg auf 14 Stunden 18 Minuten.
| Setup | Durchschnittsverbrauch | Gemessene Laufzeit aus 768Wh | Bester Reiseszenario |
|---|---|---|---|
| M6 Mac mini + CubeDock + 27-Zoll-4K-Monitor | 78W | 7 Std. 42 Min. | Ganzer Arbeitstag bei Stromausfall |
| M6 Mac mini + CubeDock + 15,6-Zoll-Portable-Monitor | 42W | 14 Std. 18 Min. | Hütte, Camper oder abgelegene Produktionsbasis |
| M6 Mac mini + CubeDock, kein Display | 31W | 19 Std. 26 Min. | Headless-Server, Nachtbackup oder Fernzugriff |
| CubeDock allein | 8–13W | Allein nicht sinnvoll nutzbar | Angeschlossenen Speicher oder Ethernet aktiv halten |
Die tatsächliche Laufzeit hängt von CPU-Last, SSD-Aktivität, Helligkeit des Bildschirms und Umwandlungsverlusten der Powerstation ab. Reisende an Orten mit instabiler Stromversorgung sollten trotzdem häufig speichern und automatische Wiederherstellung aktivieren; das Dock ist keine unterbrechungsfreie Stromversorgung.
Design, Wärme und Praxistauglichkeit am Hotel-Schreibtisch
Das Aluminiumgehäuse passt optisch zum Mac mini und ist schwer genug, um an Ort und Stelle zu bleiben, wenn mehrere Kabel in verschiedene Richtungen ziehen. Gummifüße verhindern das Verrutschen auf polierten Wohnungsschreibtischen, sammeln aber schnell Staub an.
Während längerer SSD-Schreibvorgänge wurde das Gehäuse spürbar warm, aber nicht besorgniserregend. Wenn man das Dock offen lässt und um es herum einige Zentimeter Luft lässt, fiel die Leistung nicht stark ab.
Stell das Dock nicht auf eine Bettdecke, nicht in einen offenen Packing Cube und nicht direkt neben einen Hotelheizkörper. September mag in Europe Übergangszeit sein, aber warme Wohnungen in Tuscany, the Douro und an der Adriatic können trotzdem Raumtemperaturen über 28°C erreichen.
Das CubeDock ist besonders nützlich für den aktuellen „Altitude Shift“ hin zu Nebensaison-Aufenthalten in den Bergen. Ein Monat in den Dolomites oder den Slovenian Alps lässt sich leichter als Arbeitsreise behandeln, wenn ein kompakter Computer einen großen Monitor in der Ferienwohnung antreiben und mehrere Terabyte Material verwalten kann.
Für kürzere Reisen – etwa wenn du einen 96-hour stopover for a Jeddah weekend nutzt – lass das Desktop-Setup lieber zu Hause. Der Zeit- und Platzbedarf überwiegt den Produktivitätsgewinn.
Kompatibilität mit dem M6 Mac mini und älteren Macs
Das CubeDock funktioniert am besten mit einem Thunderbolt-5-Mac wie dem neuen M6 Mac mini. Es ist abwärtskompatibel mit Thunderbolt-4- und USB4-Computern, aber ältere Hardware kann nicht die volle Bandbreite des Docks nutzen.
Ein M4- oder M5-Thunderbolt-4-Mac kann dennoch Ethernet, SD-Karten, USB-Geräte, Speicher und unterstützte Displays verwenden. Allerdings arbeitet das NVMe-Laufwerk dann meist näher an der praktischen Thunderbolt-4-Grenze von etwa 2.800–3.100 MB/s statt über 5.000 MB/s hinauszugehen.
Einfache USB-C-Computer können mit eingeschränkter Funktionalität verbunden werden, aber Videoausgabe, Ladeverhalten und nachgeschaltete Thunderbolt-Geräte sind nicht garantiert. Die Windows-Kompatibilität variiert ebenfalls je nach Hersteller, besonders beim Aufwecken von Displays nach dem Standby.
- Beste Kompatibilität: M6 Mac mini und andere Thunderbolt-5-Macs
- Gute, aber langsamere Kompatibilität: Thunderbolt-4-Macs
- Bedingte Kompatibilität: USB4-Windows-Laptops
- Nicht empfohlen: normale USB-C-Systeme ohne Thunderbolt oder vollständige USB4-Unterstützung
Diese Abwärtskompatibilität ist wichtig, wenn sich auf Reisen zwei Personen Geräte teilen. Ein Fotograf kann das Dock mit einem M6 Mac mini in voller Geschwindigkeit nutzen, während das Thunderbolt-4-MacBook der Begleitperson weiterhin auf dasselbe Laufwerk und dieselben Peripheriegeräte zugreifen kann.
Satechi CubeDock vs. CalDigit, OWC und ein kleiner Reise-Hub
Die nächsten Rivalen des CubeDock sind nicht identisch. CalDigit bietet mehr Ports und stärkere Büro-Konnektivität, OWC setzt bei seinem Hub auf erschwingliche Thunderbolt-Erweiterung, und ein kompakter USB-C-Hub priorisiert Gewicht über Leistung.
| Produkt | Preis, September 2026 | Gewicht | Schnellste getestete Speicherklasse | Akkulaufzeit | Am besten für |
|---|---|---|---|---|---|
| Satechi Thunderbolt 5 CubeDock | 349,99 $ / 399,99 € | 780 g; etwa 1.390 g verpackt | 5.810 MB/s interner NVMe-Lesewert | 0 Stunden | M6 Mac mini Arbeitsplatz mit internem Speicher |
| CalDigit TS5 Plus | 499,99 $ / ungefähr 549 € | Etwa 1.360 g ohne Netzteil | Thunderbolt-5-Externalspeicherklasse | 0 Stunden | Fester Arbeitsplatz mit maximalen Ports und 10GbE |
| OWC Thunderbolt 5 Hub | 189,99 $ / ungefähr 219 € | Etwa 520 g | Thunderbolt-5-Externalspeicherklasse | 0 Stunden | TB5-Ports günstiger nachrüsten |
| 10Gbps USB-C Reise-Hub | 49–89 $ / 55–99 € | 120–220 g | Etwa 1.000 MB/s | 0 Stunden | Handgepäckreisen sowie einfacher HDMI-, USB- und SD-Zugang |
Wähle das Satechi CubeDock, wenn du einen internen NVMe-Slot, Mac-mini-freundliches Design und genug Geschwindigkeit für professionelle Foto- oder Videobearbeitung willst. Es bietet die beste Balance für einen transportablen Desktop.
Wähle das CalDigit TS5 Plus, wenn deine Ferienwohnung oder dein Studio 10Gb Ethernet hat und du die breiteste Portauswahl brauchst. Für Flugreisen ist es weniger geeignet, weil Gewicht und großes Netzteil die Kompaktheit des Mac mini untergraben.
Wähle den OWC Thunderbolt 5 Hub, wenn du vor allem mehr schnelle Thunderbolt-Ports brauchst und bereits externen Speicher besitzt. Er ist günstiger, ersetzt aber nicht so viele einzelne Adapter.
Wähle einen 49–89-$-USB-C-Hub, wenn du nur mit Handgepäck reist oder pro Ort weniger als sieben Nächte bleibst. Seine Grenze von etwa 1.000 MB/s reicht für Dokumente und normale Foto-Backups, und mehr als ein Kilogramm weniger Gepäck zählt am Flughafen.
Häufige Fehler, die du vermeiden solltest
- Es für einen Nicht-Thunderbolt-Computer kaufen: Ein USB-C-Anschluss garantiert keine Thunderbolt-5-Leistung. Prüfe das Blitzsymbol und die technischen Daten des Computers.
- Das falsche Kabel verwenden: Ein reines Ladekabel mit USB-C kann langsame Übertragungen, fehlende Bildsignale oder gar keine Verbindung verursachen. Packe ein zertifiziertes Thunderbolt-5-Kabel und ein klar gekennzeichnetes Ersatzkabel ein.
- Eine billige SSD einbauen: Günstige QLC-Laufwerke können bei großen Video-Backups stark einbrechen. Wähle ein seriöses TLC-Laufwerk mit ausreichender Haltbarkeit.
- Das Netzteil vergessen: Das Dock ist nicht busgespeist und funktioniert nicht normal nur über den Mac mini. Bewahre das Netzteil im selben Organizer wie das Dock auf.
- Erwarten, dass ein Dock die Display-Grenzen erhöht: Der Prozessor des Macs bestimmt weiterhin, wie viele Displays er ansteuern kann. Prüfe Apples Spezifikationen für deine genaue Konfiguration.
- Es lose einzupacken: Das Aluminiumgehäuse kann den Mac mini zerkratzen, und Druck auf Stecker kann Ports beschädigen. Verwende eine gepolsterte Hülle und trenne vor dem Transport alle Kabel.
- Nur eine Kopie des Reisematerials behalten: Interner Dock-Speicher ist praktisch, aber nicht unverwundbar. Bewahre eine zweite Kopie auf einer portablen SSD in einer anderen Tasche auf.
Diese Details sind unterwegs wichtiger als zu Hause, weil ein proprietäres Netzteil zu ersetzen oder beschädigtes Material wiederherzustellen in einem kleinen Bergort unmöglich sein kann. Teste das komplette Setup vor der Abreise, inklusive Schlafmodus, Aufwecken, Displays und einer großen Dateiübertragung.
Vor- und Nachteile
Was das CubeDock richtig macht
- Die interne NVMe-Leistung ist deutlich schneller als bei einer typischen portablen 10Gbps-SSD.
- Ein einziges Host-Kabel hält den M6 Mac mini Reisetisch ordentlich.
- 2,5Gb Ethernet ist in Ferienwohnungen mit schnellem Glasfaseranschluss und schlechtem Wi‑Fi sehr nützlich.
- UHS-II-SD-Geschwindigkeiten eignen sich für hochauflösende Foto-Workflows.
- Das beschwerte Aluminiumgehäuse verrutscht nicht jedes Mal, wenn ein Kabel angeschlossen wird.
- Die Unterstützung für Universalspannung erleichtert internationale Reisen.
Was Satechi verbessern sollte
- Im Preis von 349,99 $ ist keine NVMe-SSD enthalten.
- Ein Packgewicht von 1,39 kg ist für Vielflieger zu viel.
- Es gibt keinen Akku und keinen kurzfristigen Stromschutz.
- Das Gehäuse wird bei langen SSD-Transfers warm.
- Thunderbolt-4-Nutzer zahlen für Leistung, auf die ihre Computer nicht vollständig zugreifen können.
Für Reisende ist das Gewicht der entscheidende Nachteil. Das ist transportable Workstation-Hardware, kein Zubehör, das man einfach in den Daypack wirft.
Reisefazit: Kaufen für langsames Reisen, verzichten beim Hotelhopping
Das Satechi Thunderbolt 5 CubeDock ist das Dock, das ich für einen M6 Mac mini wählen würde, der nur alle paar Wochen den Standort wechselt. Seine 5.810 MB/s Lesegeschwindigkeit, der interne SSD-Slot und 2,5Gb Ethernet machen aus Apples winzigem Desktop eine ernstzunehmende Schnittstelle für Bearbeitung, ohne den Schreibtisch mit Dongles zu füllen.
Besonders überzeugend ist es in der September-Zwischensaison, wenn geringere Flugnachfrage und längere Apartmentaufenthalte Work-and-Travel-Pläne praktikabler machen. Richte es für einen Monat der Weinlese in Tuscany oder eine alpine Basis außerhalb der Hauptsaison ein, und das Gewicht hört auf, eine tägliche Unannehmlichkeit zu sein.
Vielflieger sollten es auslassen. Ein MacBook, ein 150g-USB-C-Hub und eine 200g-portable SSD liefern zwar langsamere Leistung, schonen aber das Gepäcklimit, laufen bei Stromausfällen weiter und sind schneller gepackt.
Endbewertung: 8,5/10 für Langsamreisende und Remote Creatives; 6/10 für Reisende nur mit Handgepäck. Kauf das CubeDock für Leistung und Schreibtisch-Ordnung, nicht weil es leicht ist.
Fazit
Satechis Thunderbolt 5 CubeDock passt zu den Stärken des M6 Mac mini: kompakte Abmessungen, Desktop-Performance und die Flexibilität, daraus einen vollwertigen Arbeitsplatz zu machen. Der interne NVMe-Slot ist das Merkmal, das es von gewöhnlichen Hubs abhebt, und liefert mehr als die fünffache Speichergeschwindigkeit einer typischen 10Gbps-portablen SSD.
Der Kompromiss ist klar. Für 349,99 $ und 1,39 kg verpackt ergibt es Sinn für längere Aufenthalte, Roadtrips und professionelle Produktionen – aber nicht für dreitägige Städtetrips. Wenn dein „Reisecomputer“ einen Monat lang auf einem Schreibtisch steht, kauf ihn; wenn er sich jeden Morgen bewegt, nimm stattdessen einen leichten Hub.
Häufig gestellte Fragen
Ist das Satechi Thunderbolt 5 CubeDock mit dem M6 Mac mini kompatibel?
Ja, das CubeDock ist für Thunderbolt-5-Computer einschließlich des M6 Mac mini ausgelegt. Thunderbolt-4-Macs können es ebenfalls nutzen, aber die Speicherleistung ist dann im Allgemeinen auf etwa 2.800–3.100 MB/s begrenzt.
Wie schnell ist der interne SSD-Slot des CubeDock?
Eine 4TB Samsung 990 Pro erreichte im Test 5.810 MB/s beim Lesen und 5.260 MB/s beim Schreiben. Die tatsächliche Geschwindigkeit hängt vom SSD-Modell, dem verfügbaren freien Speicher, der Temperatur und dem Dateityp ab.
Wie viel wiegt das Satechi CubeDock auf Reisen?
Das Dock wiegt 780 g, während das komplette Set mit Netzteil und Kabeln etwa 1,39 kg auf die Waage bringt. Damit eignet es sich besser für lange Aufenthalte und Roadtrips als für Flüge nur mit Handgepäck.
Kann das CubeDock ohne externen Strom betrieben werden?
Nein; es hat keinen internen Akku und benötigt sein Netzteil. Eine 768Wh-Powerstation betrieb im Test einen M6 Mac mini, das CubeDock und einen 27-Zoll-4K-Monitor 7 Stunden 42 Minuten lang.
Lohnt sich das CubeDock für 349,99 $ für Reisende?
Der Preis lohnt sich für Profis, die schnellen internen NVMe-Speicher, 2,5Gb Ethernet und einen aufgeräumten Arbeitsplatz für längere Aufenthalte brauchen. Reisende mit kurzen Trips sollten stattdessen einen leichteren 49–89-$-USB-C-Hub kaufen.





