Best eSIM for Japan in 2026: Airalo vs Ubigi vs Holafly (Real Speed Tests in Tokyo & Kyoto)
Um 7:10 Uhr in Haneda zu landen, halb schlafend und verzweifelt auf Google Maps angewiesen, ist nicht der Moment, in dem man mit Flughafen‑WLAN herumfummeln möchte.
Japan im Sommer 2026 pulsiert – Gion Matsuri in Kyoto (Juli), Sumida River Fireworks in Tokyo (Ende Juli) und überfüllte Shinkansen-Züge an langen Wochenenden. Zuverlässige mobile Daten sind kein Luxus. Sie sind essenziell. Damit buchst du Restaurants, findest den richtigen U-Bahn-Ausgang und prüfst, ob dein Rückflug Verspätung hat.
Ich habe drei der beliebtesten eSIMs – Airalo, Ubigi und Holafly – über 10 Tage in Tokyo und Kyoto getestet und reale Speedtests in Shibuya, Asakusa, Arashiyama und im Kyoto Station durchgeführt.
Hier ist, was wirklich am besten abgeschnitten hat.
Wichtige Erkenntnisse
- Bestes Gesamtpaket: Airalo 10GB für 18 $ (30 Tage) mit durchschnittlich 38–52 Mbps in Tokyo.
- Schnellste Geschwindigkeiten: Ubigi 10GB für 17 $ mit bis zu 61 Mbps im Zentrum von Tokyo.
- Unbegrenzt-Option: Holafly 29 $ für 10 Tage, aber Drosselung nach ca. 3GB/Tag.
- Vor Ankunft installieren: Aktivierung dauert 5–10 Minuten; kein QR-Code-Suchen in Narita.
- Sommer-Tipp: Rechne bei Festivals und an Wochenenden mit Netzüberlastung – 5G hilft in dichten Gebieten wie Shibuya.
Testaufbau: Wo und wie ich gemessen habe
Ich nutzte ein iPhone 15 Pro (5G aktiviert) und führte Speedtest by Ookla pro Standort dreimal aus, mit Durchschnittswerten.
Testorte:
- Shibuya Crossing (Tokyo) – Werktag, 18 Uhr
- Asakusa / Senso-ji – Samstagmorgen
- Kyoto Station – Sonntagnachmittag
- Arashiyama Bamboo Grove – Werktag, 9 Uhr
Warum das wichtig ist: Allein Tokyo hat 14 Millionen Einwohner, und im Sommer steigt der Tourismus stark an. Ein Tarif, der im ländlichen Hokkaido funktioniert, kann in Shinjuku ins Stocken geraten.
Zur Orientierung: Google Maps Navigation verbraucht etwa 5MB pro Stunde, während Instagram Reels in 10–15 Minuten 100MB verschlingen können. Ein „3GB“-Tag ist schnell aufgebraucht.
Airalo Japan eSIM (via KDDI / SoftBank)
Preis (Juni 2026):
5GB (30 Tage): 11 $ USD
10GB (30 Tage): 18 $ USD
20GB (30 Tage): 26 $ USD
Airalo verbindet sich in Japan hauptsächlich mit KDDI (au).
Reale Geschwindigkeitsergebnisse
| Standort | Download | Upload | Ping |
|---|---|---|---|
| Shibuya | 48 Mbps | 22 Mbps | 18 ms |
| Asakusa | 41 Mbps | 19 Mbps | 21 ms |
| Kyoto Station | 38 Mbps | 17 Mbps | 24 ms |
| Arashiyama | 52 Mbps | 25 Mbps | 20 ms |
Das reicht locker für HD-Streaming, Hotspot für den Laptop und das Hochladen von 4K-Videos zu Google Photos.
Was mir gefallen hat
– Schnelles, stabiles 5G in Tokyo.
– Einfache App-Oberfläche.
– 30 Tage Gültigkeit (ideal für längere Reisen).
Was mir nicht gefallen hat
– Keine unbegrenzte Option.
– Nur Daten (keine lokale japanische Nummer).
Für eine 10-tägige Reise nach Tokyo und Kyoto waren 10GB mehr als ausreichend. Ich nutzte 6,8GB mit täglicher Navigation, Restaurantsuche und moderater Social-Media-Nutzung.
Ubigi Japan eSIM (NTT Docomo Network)
Preis (Juni 2026):
10GB (30 Tage): 17 $ USD
Unbegrenzt (30 Tage): 32 $ USD
Ubigi nutzt NTT Docomo – das größte Netzwerk in Japan.
Reale Geschwindigkeitsergebnisse
| Standort | Download | Upload | Ping |
|---|---|---|---|
| Shibuya | 61 Mbps | 29 Mbps | 15 ms |
| Asakusa | 45 Mbps | 20 Mbps | 19 ms |
| Kyoto Station | 43 Mbps | 18 Mbps | 23 ms |
| Arashiyama | 56 Mbps | 24 Mbps | 18 ms |
Ubigi war in dicht besiedelten Vierteln von Tokyo durchgehend am schnellsten.
Wo es glänzte
– Beste Geschwindigkeiten in Shibuya und Shinjuku.
– Etwas günstiger als Airalo für 10GB.
– Reibungslose Aktivierung per App.
Nachteil
Der Kundensupport ist langsamer (per E-Mail). Als ich manuell das Netzwerk wechselte, dauerte die Wiederverbindung 15 Minuten.
Wenn du planst, remote aus Japan zu arbeiten – Zoom-Calls aus einem Café in Daikanyama – ist Ubigi die sicherere Wahl.
Holafly Japan eSIM (Unbegrenzte Daten)
Preis (Juni 2026):
5 Tage: 19 $ USD
10 Tage: 29 $ USD
15 Tage: 39 $ USD
Holafly bewirbt „unbegrenzte Daten“, was für Vielnutzer perfekt klingt.
Performance im Alltag
Die Geschwindigkeiten waren morgens stark (35–45 Mbps), aber nach etwa 3GB Nutzung an einem Tag fielen sie auf 5–8 Mbps.
Das ist noch nutzbar – aber beim Upload deutlich langsamer.
Für wen geeignet?
– Digitale Nomaden, die täglich große Dateien hochladen.
– Reisende, die ihr Datenvolumen nicht überwachen wollen.
– Intensive Hotspot-Nutzer.
Wer sollte es überspringen?
Wenn du als typischer Tourist 1–2GB/Tag nutzt, sind 29 $ für 10 Tage teuer im Vergleich zu 18 $ für 10GB bei Airalo.
Unbegrenzt klingt gut. In der Praxis brauchen es die meisten Reisenden nicht.
Airport-SIM vs eSIM: Lohnt sich das Warten?
In Narita Terminal 1 kostet eine physische 10GB-SIM etwa ¥4.500 (~30 $ USD). Einrichtung dauert 10–20 Minuten.
Vergleiche das mit:
- Airalo 10GB: 18 $, vor Abreise installiert
- Ubigi 10GB: 17 $, sofortige Aktivierung
- Airport-SIM: 30 $, Warteschlange + Papierkram
Du zahlst etwa 12 $ mehr und verlierst Zeit nach einem langen Flug.
Besser: Installiere deine eSIM zu Hause im WLAN und aktiviere sie nach der Landung.
Vor dem Abflug empfehle ich außerdem, Auslastung und Verspätungen zu prüfen – Tools wie diese Möglichkeiten, die Auslastung deines Flugs zu prüfen helfen dir zu entscheiden, ob du an Bord Platz zum Online-Arbeiten hast.
Abdeckung in Tokyo vs Kyoto (und darüber hinaus)
Tokyo ist unkompliziert. Alle drei Anbieter waren stark in:
– Shibuya
– Shinjuku
– Asakusa
– Odaiba
In Kyoto war das Signal in älteren Holzvierteln wie Gion etwas schwächer, aber die Geschwindigkeiten fielen mit Airalo oder Ubigi nie unter 30 Mbps.
Planst du Tagesausflüge?
– Kyoto nach Nara: 45 Min mit dem JR-Zug, durchgehend starkes 4G.
– Tokyo nach Hakone: 90 Min, kurze Tunnel-Aussetzer (bei allen Netzen).
– Arashiyama Bamboo Grove: Überraschend starkes 5G nahe dem Eingang.
Wenn du tief in die Japanese Alps oder ins ländliche Kyushu reist, hat Ubigi (Docomo) einen leichten Vorteil auf dem Land.
Installation & Aktivierung (Schritt für Schritt)
Alle drei folgen ähnlichen Schritten:
- Tarif über App oder Website kaufen.
- QR-Code scannen (oder automatische Installation per App).
- eSIM in den Mobilfunkeinstellungen aktivieren.
- Datenroaming einschalten.
- Telefon nach der Landung neu starten.
Gesamtdauer: 5–10 Minuten.
Installiere alles vor der Abreise. Das Flughafen-WLAN in Japan ist ordentlich, aber nach einem 12-Stunden-Flug wirst du sofortige Datenverbindung schätzen.
Fazit: Welche eSIM solltest du wählen?
Beste Wahl für die meisten Reisenden: Airalo
18 $ für 10GB, starke Geschwindigkeiten, einfache App. Ideal für eine 7–14-tägige Japan-Reise.
Beste Wahl für Geschwindigkeit & Remote Work: Ubigi
Schnellste Ergebnisse in Tokyo (61 Mbps Spitze), etwas günstiger für 10GB.
Beste Wahl für Vielnutzer: Holafly
Unbegrenzte Sicherheit, aber höhere Kosten und gelegentliche Drosselung.
Wenn ich morgen für 10 Tage im Sommer nach Japan fliegen würde? Ich würde Airalo wählen – es sei denn, ich plane, Vollzeit online zu arbeiten.
Kombiniere es mit einer guten Flug-Tracking-App (ich mag Aviate for Android, wenn du nicht auf iOS bist), und du bist vom Start bis zur Ramen-Reservierung bestens versorgt.
Japan ist schnelllebig. Deine Daten sollten es auch sein.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Datenvolumen brauche ich für eine 10-tägige Japan-Reise?
Die meisten Reisenden nutzen 5–10GB in 10 Tagen. Mit täglichem Google Maps, Restaurantsuche und moderatem Social Media habe ich in Tokyo und Kyoto 6,8GB verbraucht.

Ist eine unbegrenzte eSIM in Japan sinnvoll?
Meistens nicht. Holaflys 29-$-Unlimited-Tarif ist bequem, aber die typische Nutzung überschreitet selten 10GB, wodurch Airalo oder Ubigi mit 17–18 $ kosteneffizienter sind.
Welches Netzwerk ist im ländlichen Japan am besten?
Ubigi (NTT Docomo) hat etwas bessere ländliche Abdeckung, besonders außerhalb großer Städte. In Tokyo und Kyoto waren alle drei ähnlich stark.
Kann ich die eSIM in Japan als Hotspot nutzen?
Ja. Airalo und Ubigi erlauben Hotspot-Sharing mit voller Geschwindigkeit. Holafly erlaubt es ebenfalls, kann aber nach hoher täglicher Nutzung drosseln.





